Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. (Montessori)

Kinderyoga fördert die Gesundheit und noch viel mehr.                Was ist das Ziel von Kinderyoga?

  • Entspannung
  • Erleben von Ruhe und Stille
  • Aufmerksamkeit nach Innen
  • Akzeptanz
  • Beziehungsfähigkeit
  • Steuerung des Geistes
  • Bestmögliche Leistung des Gehirns
  • Persönlichkeitsentwicklung und Individualität
  • Vertiefte und verfeinerte Körperwahrnehmung
  • Sozialkompetenz
  • Geistige und körperliche Kraft

Ich habe unter anderem bei der wundervollen Claudia Rühle aus Berlin bei "sunlight kids yoga" lernen dürfen :-) https://www.sunlight-kids-yoga.com/

 

Anbei ein paar Videos von Claudia Rühle und ihren Kinderyogastunden um eine Vorstellung zu bekommen, wie Kinderyogastunden aussehen können.

  • Natürlich fragt man sich im ersten Moment, warum Kinder nun auch mit Yoga anfangen sollten. Doch die Antwort ist leicht: Kinder lieben Kinderyoga, es macht ihnen Spaß, ist sehr natürlich, ursprünglich und kreativ. Kinderyoga ist ein wunderbares Angebot für Kinder und Teens. Es kann auf vielfältige Art helfen, sich selbst besser wahrzunehmen und mit den Anforderungen in Kita, Schule und Umwelt besser umgehen zu können. Yoga stellt ebenfalls eine gute Hilfe für Kinder und Teens, die Probleme mit Konzentration und Lernen, mit Haltung und Atmung haben. Zahlreiche Studien haben mittlerweile die Wirksamkeit von Yoga bestätigt. Gleich auf mehreren Ebenen wirkt Yoga wohltuend auf Kinder. Es fördert die Phantasie und Kreativität, denn schließlich verwandeln sich die Kinder in den Yogastunden zu Tieren oder anderen Wesen, begeben sich auf Reisen und erfahren sich und ihre Umwelt in einem neuen Zusammenhang. Üben Kinder die Yoga-Katze, den Yoga-Hund, sind sie Katze oder Hund. Denn Kinder sind Yoga! Was wir als Erwachsene oftmals erst wieder erlernen müssen – nämlich ganz im Moment und mit allen Sinnen anwesend zu sein – liegt bei Kindern in ihrer Natur
  • Die Positionen, die die Kinder einnehmen, die Geräusche, die sie machen - all das ist ja schon Yoga. Es macht Spaß und entwickelt sich ganz natürlich, genauso wie die Kinder. Auf der körperlichen Ebene werden einerseits Spannungen abgebaut, weil sie zappeln, toben, wild sein können. Andererseits lernen die Kinder auch in ihren Körper hineinzusprüren, auf ihn zu hören. Das Sebstbewusstsein und die Konzentration nehmen zu. Massagen sind auch ein Teil des Kinderyoga - ob zu zweit oder in der Gruppe. Hier wird die soziale Kommunikation gefördert. Gerade für bewegte, wildere Kinder ist Kinderyoga prima geeignet, um Spannungen abzubauen. Und danach ruhiger durch den oft schon stressigen Kids-Alltag zu gehen. Auf der körperlichen Ebene verbessern sich Motorik, das Körpergefühl, die Körperwahrnehmung. Die Yogapraxis verbessert die Konzentration, schult die allgemeine sinnliche Wahrnehmung und führt dadurch unter anderem zu einer besseren Leistungsfähigkeit.
  • Durch das Prinzip von "Anspannung-Entspannung" erschließt sich den Kindern ein universelles Mittel zum "Abschalten" bzw. "Umschalten". Kinder erfahren Entspannung im Kontext von Anspannung, als Gegenstück dazu, als etwas, was zusammengehört.
  • So erfahren die jungen Yoginis und Yogis die Ganzheit von Körper, Geist und Seele. Und wieviel Spaß und Kraft dies geben kann!

 


Aufbau meiner Kinderyogastunden

Kinder fühlen sich sicher, wenn sie wissen, was auf sie zukommt. Deshalb ist es wichtig jede Yogastunde möglichst nach der gleichen Struktur aufzubauen. Routine und Strukturen helfen den Kindern und geben ihnen Sicherheit.

 

Teil A -> Anfangsritual (ca. 15 Minuten)

  • Begrüßung
  • Klangschale rumgeben, anschlagen und jeder darf uns etwas mitteilen
  • Körper aufwärmen
  • "Herzlich Willkommen Lied" singen
  • Kinder-Sonnengruß z.B. von Mai Cocopelli und dem kleinen Yogi
  • ein Bewegungsspiel z.B. Stopptanz mit Yoga Figuren

 

Teil B -> Asanas (Übungen) anhand von z.B. tierischen Bewegungsgeschichten (ca. 20 Minuten)

  • In die Geschichte werden Yoga Haltungen wie z.B. die Katze, der herabschauende Hund, der wackelige Baum etc. eingebaut.

 

Teil C -> Entspannung (ca. 10 Minuten)

  • z.B. anhand Massagen, Phantasiereisen, Mandalas ausmalen
  • Feedback Runde
  • Abschlussritual -> "Yogabrille", "Abschluss-OM" tönen, positive Affirmation für die Woche, gemeinsames Aufräumen